Samson Jones – So Viel

Neues Video!


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Jonesmann heisst jetzt nicht mehr Jonesmann, sondern Samson Jones. Und auch sonst hatte der talentierte Frankfurter in letzter Zeit das Bedürfnis nach Veränderungen. Um Echte Musik – Jonesmann’s, äh, nein Samson Jones’ Label – war es eine ganze Weile gar nicht so gut bestellt, was vor allem den (musikrichtungs-übergreifend) rückläufigen Plattenverkäufen zu verdanken ist. Mit Haftbefehl, der bei Echte Musik unter Vertrag ist, kehrt aber plötzlich unerwartete Kaufkraft nach Frankfurt zurück und das könnte auch Samson motivieren, wieder an ‘Echte Musik’ zu glauben.

Als wir letztes Jahr mit Samson sprachen – vor Haftie’s Release also – zeigte sich der eigenwillige Frankfurter insgesamt etwas enttäuscht von den Fans, die zunehmend eine (durchaus gerechtfertigte) Bezahlung seiner Arbeit durch Plattenverkäufe verweigerten. Im Rahmen der Namensänderung beschloss Samson Jones, ehemals Jonesmann, sich dem Rap abzuwenden und ab sofort RNB zu veröffentlichen. In der nicht gaaanz so symapthischen, aber immerhin nachvollziehbaren Absicht, mehr zahlende Fans zu finden, wendet sich der neue Jones also einer modifizierten Zielgruppe zu. Keine abwegige Entscheidung, denn seine Stimme ist erwiesenermaßen genau so solide und überdurchschnittlich wie sein Rapstyle.

Gesagt, getan: die EP “Sehnsucht“, kam Ende letzten Jahres raus und zeigte 100% RNB-Jones, 0% Rap-Jones. Ich persönlich finde das schade, auch wenn “Sehnsucht” eine wirklich ganz coole EP mit nicen Tracks geworden ist. Mir fehlt der Rapper Jonesmann einfach, vor allem auch weil er der – vom aussterben bedrohten und selten anzufindenen – Gattung der >wirklich guten< Deutschrappern angehört(e).

Oben hören wir also die Neuerfindung des Jones, die dem spanischen Strand in Marbella (wo das Video gedreht wurde) angemessen locker daher kommt, aber irgendwie auch ein bisschen langweilig klingt und aussieht.

Ich hoffe einfach mal, dass die >absurd hohen< Haftie-Verkaufszahlen Jones' Meinung noch einmal ändern und er seinen Rapfans noch eine Chance gibt, - vielleicht auch auf neuen Multimediawegen - seinen Sprechgesang zu finanzieren. Ohne Rap reicht mir das nämlich leider irgendwie nicht so richtig.

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