Saigon – The Greatest Story Never Told

Heute erscheint das neue Saigon Album “The Greatest Story Never Told”.


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Heute erscheint “The Greatest Story Never Told“, das fast schon sagen umwobene Debutalbum von “Mr. Entourage”-Saigon. Obwohl noch keine einzige Platte veröffentlicht, ist Saigon bei weitem kein Geheimtipp mehr und hat mit zahlreichen Videos bewiesen, dass der ‘Hype’ um ihn gerechtfertigt ist. Diese Erwartungen teilt die gesamte weltweite Szene und enorm viele Menschen werden dieses Debutalbum hören. Saigon ist das neue Wunderkind des Raps – quasi ein kleiner Kanye West. Zielstrebig, talentiert, hungrig, innovativ und stets unter einem irgendwie glücklichen Stern (s. Entourage). Großartige Vorraussetzungen für ein verkaufsstarkes und ernstzunehmend gutes Rapalbum, aber natürlich auch eine große Bürde für einen Künstler, der neu im Billboard-Game ist.

Ich habe die erste Rezension dieses Albums bereits gelesen, bevor ich das Album tatsächlich gehört habe. Die Kritik war durchweg positiv und verspricht – genau wie alles andere, was ich bisher von Saigon gesehen habe – ein umwerfendes Album. Als ich “The Greatest Story Never Told” dann aber endlich selbst höre, hält sich meine Begeisterung erstaunlicherweise in Grenzen. Versteht mich bitte nicht falsch! Saigon ist dope, die Features sind dope (oh und wie dope die Features sind! Jay-Z, Black Thought auf dem Hidden Track, den Ihr oben hören könnt…), die Tracks sind vielfältig, durchdacht, ordentlich produziert und angemessen lang…

ABER irgendwie wirkt das Album insgesamt auch ganz oft gezwungen und überladen auf mich. Ich höre dieses Album und höre gleichzeitig (vielleicht bilde ich es mir ein), welche Erwartungen hier erfüllt werden mussten und irgendwie bedaure ich das ein bisschen. Ich wünschte mir, Saigon wäre freier an dieses Album gegangen. Mit mehr Mut zum Versagen und zum >>unhörbar<< sein, kurz gesagt: mit mehr Lockerheit. Aber vielleicht macht auch erst diese Tatsache das Album für mich wirklich relevant. Nämlich genau der Fakt, dass man die fast schon tragische Last der Erwartungen hören kann, die an dieses Album gestellt wurden. Ich bin mir ganz sicher: zukünftige Alben von Saigon werden sich anders anhören und freue mich, dass hier noch viel Platz noch oben ist. Das ist nämlich ganz sicher erst der Anfang einer (fast schon zu) vielversprechenden Karriere.

Fazit: Dieses Album ist ein sehr starkes Debutalbum, aber gemessen an den (und vielleicht auch aufgrund der) überhöhten Erwartungen leider etwas zu “steif”, um ein echtes Lieblingsalbum zu werden. Mein Lieblingssong der Platte ist interessanterweise der Track, den Ihr oben hört, ein unbetitelter Hidden-Track featuring Black Thought, der mich wirklich wirklich wirklich umhaut.

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