Raekwon – Shaolin Vs. Wu-Tang (Rezension)

Am Dienstag kommt das neue Album raus! Crane Style!


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Ja genau, das neue Raekwon Album “Shaolin Vs. Wu-Tang” ist noch nicht mal erschienen und wir posten bereits den zweiten Song dieses Albums. Und eigentlich ist das wirklich schade, denn Shaolin Vs. Wu-Tang ist vor allem ein Album, das geschaffen wurde, um es komplett durchzuhören. Die große Kunst des Alben schreibens ist unterschätzt und nach der hysterischen Mp3-Phase, die wir alle in den letzten Jahren durchgemacht haben, leider nicht mehr weit verbreitet.

Crane Style Feat. Busta Rhymes soll deswegen dem Album keineswegs vorgreifen oder Euch den Höhepunkt des Albums zeigen, sondern Euch ‘anfixen‘, mehr hören zu wollen, vom Kampf der Shaolin gegen den Wu-Tang Clan.

Das ganze ‘Spektakel’ ist unübersichtlich, laut und detailreich produziert: traditionell überragend fette Wu-Tang/RZA Beats und witzige, weirde abgefreakte, ungehörte Filmsamples einer lange vergangenen Eastern-Ära. Diese Mischung ergibt eine ziehmlich mächtige Grundlage für die namhaften und vielfältigen Features aber natürlich auch einen gewohnt großartigen Rae.

Wer auf diesem Album Billboard-Singles sucht, der wird aber garantiert enttäuscht sein. Shaolin Vs. Wu-Tang ist ein klassisches Konzeptalbum, das nicht der optimalen Platzierung von 3 Singles dient, sondern erfrischenderweise dem reinen Selbstzweck. Die Tracks ordnen sich dem Thema und dem Rhytmus des Albums unter, ohne dabei zu langweilen. Ein “Teil” ist fetter als das andere und man muss sich ganz oft konzentrieren um den wirklich völlig übertrieben dopen Tracks folgen zu können.

Sehr stark beginnend, mit dem bereits fabelhaft visuell umgesetzten Intro (und gleichzeitig dem Titeltrack) zu Shaolin Vs. Wu-Tang, lauert auf Track 2 der neuestem Wu-LP mit “Hood Soldier” ein Method Man Feature, dass umgehend das alte Wu-Tang Feeling zurückbringt. Meth ist in seiner natürlichen Umgebung, dem Wu-Tang Clan, so viel cooler und gefährlicher als in Kifferfilmen, dass ich fast schon kein Interesse mehr an How High 2 habe. Track 3 “Silver Rings” featured nicht nur Ghostface, sondern besticht durch liebevolle ODB-Samples und vor allem einen ekelhaft fetten Beat, der nahtlos in den nächsten Song und somit auch den nächsten Gastauftrit, nämlich Estelle Darlings übergeht. Estelle passt erstaunlicherweise gut auf dieses Album. Hätte ich spontan nicht wirklich erwartet, bin aber von ihrem Part in “Chop Chop Ninja” neben Inspektah Deck richtig verzückt.

Raekwon funktioniert aber selbstverständlich auch hervorragend ‘alleine’, was man dann auf Butter Knives und Snake Pond hören kann. “Crane Style” Feat. Busta Rhymes ist trotzdem fetter als die beiden Tracks davor und angesichts dieser freshen 1:55 Minuten, geht Nas auf dem nächsten Track “Rich and Black” fast schon unter (- ja schon klar – Nas ist der beste Rapper der Erde, aber Busta kommt geiler rein, ich schwör!). Mächtige Geigen dämpfen auf diesem Track die Stimmung, die aber mit Raheem De Vaughn und Meth direkt wieder aufgelockert wird. “From The Hills” (Of Shaolin) ist funky und locker, was dem Album enorm gut steht. Vor allem da jetzt Lloyd Banks und 2 eher düstere Tracks folgen. “Molasses” zeigt erneut einen (wie verdammt noch eins: IMMER) ober locker reimenden Ghostface Killah und einen ganz klassischen 90′s New York Beat. Der Vorletzte Track “Masters Of Our Fate” überrascht dann mit dem, für mich persönlich spannendsten und besten Feature der gesamten Platte: Black Thought. Auf dem zuletzt veröffentlichten Wu-Album “Apollo Kids” von Ghostface Killah war Black Thought ebenfalls zu hören (auf dem unbetitelten Hidden Track) und ich finde, diese Roots-/Wu Kooperationen sind über alle Maßen geil und könnten meinetwegen ein neuer Standard werden.

Da die Roots (ganz nebenbei bemerkt) noch in diesem Sommer ein neues Album raus bringen werden, hoffe ich jetzt schon mal, Wu-Features auf dem Teil zu finden.

Am Schluss bleibt nur eine Frage offen: wieso forfu**sake pennert dieser Rick Ross schon wieder auf so einem geilen Album rum???!!! Der Junge muss die Niceness in Person sein, denn anders kann ich mir leider nicht erklären, wie so ein schlechter Rapper auf so vielen zukunftsweisenden Alben (z.B. auch Beautiful Dark Twisted Phantasy) gefeatured sein kann.

08.03.2011. Wu-Tang forever!

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