Pharoahe Monch – Clap (Extented Version)

Schei* ma auf Hip Hop, schei* ma auf Swag, schei* ma auf harte Herkunft und alles – dieser Film ist Kunst.


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Kurzfilme sind momentan so hip wie kostenlose Mixtapes und wir kriegen Videos in ungewohnter (über 5 Minuten-) Länge nahezu aufgedrängt. Diese Tendenz der Szene vor Augen, ist es dann natürlich erst mal fast keine aufsehenerregende Schlagzeile mehr, dass Pharaohe Monch‘s aktuelle Visualisierung zu “Clap (One Day)” ein Kurzfilm von 10:25 Minuten Länge ist.

“Clap (One Day)” ist Teil des neuen Albums “W.A.R (We Are Renegades)“, das am 22.03 erscheint und ist ein an sich schon sehr starker Track. Über das Album und die Vorfreude darauf habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen und ich war entsprechend gespannt auf den Track, aber dieses Video, nein sorry: der Film ist so prägnant, erschütternd tragisch und bedrückend real, dass man den Track quasi vergisst oder nur teilweise wahrnimmt. All die wirklich großartigen Kurzfilme, die wir in letzter Zeit gesehen haben (Yeezy, Naughty…), verblassen neben “Clap (One Day)”. Dieser Film funktioniert auf Ebenen, auf denen Musikrichtungen, Szenen und Oberflächlichkeiten nicht existieren. Schei* ma auf Hip Hop, schei* ma auf Swag, schei* ma auf harte Herkunft und alles – dieser Film ist Kunst.

Man könnte “Clap (One Day)” in viele Richtungen ‘auseinandernehmen’ oder deuten und ich bin mir ganz sicher, das wird noch ausreichend geschehen. Ich persönlich bin aber eigentlich vor allem sprachlos. Der Film lässt mich in fassungsloser Hilflosigkeit zurück und löst in mir die spontane Frage nach Verantwortlichkeiten aus, die – genau wie im echten Leben – gar nicht so einfach zu beantworten ist. Ich hoffe viele Menschen sehen diesen Film. Nicht weil Pharaohe Monch ein bedeutenter Musiker ist, oder weil die Musik so fabelhaft ist, sondern weil “Clap (One Day)” Perspektiven und Einsichten eröffnet, die einem im Alltag oft verborgen bleiben. Please spread.

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