Katy Perry Feat. Kanye West – E.T.

Yeezy-Feature und Karaoke-Video.


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Also ich weiss ja nicht so recht. Ich bin schon immer von Kanye und seiner zielstrebigen Schaffensweise fasziniert, und abwegige Yeezy-Features sind ja auch nichts neues, aber dieser Track nervt mich aus >unbestimmtem Grund< ganz besonders.

Eigentlich ist das ein ordentlich produzierter Pop-Song, der eine jederzeit ersetzbare – aber immerhin nicht unsympathische – Katy Perry in wilder, aber irgendwie auch (Rihanna-mässig) verzweifelter Liebe zeigt. Der Track ist inhaltlich wie geschaffen für ‘Mister-Excentric-Future-Lover’ Kanye West als Feature der Wahl, denn seine Wirkung auf das weibliche Geschlecht im Allgemeinen beschäftigt Yeezy offenbar häufiger – und entsprechend locker gehen ihm auch diesbezüglich die Rhymes und Vibes von den Lippen.

Wenn ich also nur den Popsong “E.T.” bewerten sollte, müsste mein Urteil wohl positiv ausfallen. Das Video ist erfreulicherweise absolut unkitischig, der Beat und Yeezy bilden eine ordentliche Grundlage für Katy Perry. Der Track ist hörbar und zugegeben: ganz cool.

Wenn ich das Ding aber als Kanye-West-Fan (der ich nunmal bin) betrachte, bin ich einfach nur genervt. Ich verstehe, dass Rapper gerne das schnelle Geld für Features mitnehmen und in Zeiten der sinkenden oder stagnierenden Plattenverkäufe sogar darauf angewiesen sind, sich neue Geschäftsfelder zu erschliessen. Aber wieso ausgerechnet mein Lieblingsstreber Yeezy es – angesichts des Platinstatus seines aktuellen Albums – noch nötig hat, sich und seinen Stuff meistbietend zu verhökern, ist mir wirklich schleierhaft.

Ich ärgere mich ausdrücklich NICHT darüber, dass Yeezy erfolgreich und gutbezahlt oder am Mainstream orientiert ist. Ich ärgere mich darüber, dass in derselben Studiozeit, die er in diesen Track investiert hat, so viel größeres als dieser Planet Radio Pop hätte entstehen können.

Ich würde mir mehr Hingabe an seine eigene Karriere und weniger Feature-Leier wünschen, vor allem angesichts der Tatsache das Mister West bereits garantiert für sich – und die nächste Generation (die noch garnicht gezeugt wurde) – ausgesorgt hat und solche Späße gar nicht nötig hätte. Gemessen am Lebenswerk von Kanye West ist dieser Track natürlich nur ein Tropfen im Meer, aber in letztere Konsequenz eben auch Zeitverschwendung.

Schön, dass wenigstens für das Video Kosten und Mühen gespart wurden. Für den Track reicht das Karaoke-Video nämlich völlig aus.

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