Ghostface Killah – Apollo Kids

Seit Dienstag ist die neue Platte von Ghostface draussen. Sagt Weihnachten ab, Ihr müsst Musik hören.


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Wir wurden dieses Jahr wirklich verwöhnt. Unzählige neue Alben, spannende Comebacks, großartige Newcomer, innovative Videos, viele Deutschlandtourneen und eine Menge vielversprechende Ankündigungen für das nächste Jahr. Und dieses positive Urteil hatte ich mir bereits letzte Woche gebildet.

In 7 Tagen kann aber viel geschehen, so z.B. die Veröffentlichung des neuen Ghostface Killah Albums “Apollo Kids”. Hiermit korrigiere ich mein relativ vages Urteil, dass 2010 uns verwöhnt hat und erkläre das Jahr 2010 zum offiziell heissesten Hip Hop-Jahr seit dem Ende der Neunziger. Apollo Kids ist ein dermaßener Knaller, dass ich bereits den dritten Artikel beginne neu zu schreiben, in der Hoffnung Euch NOCH deutlicher klar machen zu können, WIE geil ich dieses Album finde.

Nach all den tiefenwirksamen Veröffentlichungen in diesem Jahr ist man ja bereits einen hohen Standard gewöhnt, aber die alten Standards sind seit Dienstag (also der Zeitrechnung NACH Apollo Kids) mal wieder Vergangenheit. Dieses Album hat den Spirit der 90er, den Soul der 70er und den Flow der Postmilleniums-Ära.

Unzählige abgefahrene, nerdige, coole, durchgedrehte und vor allem raffiniert eingebaute Samples verfolgen mich teilweise bis in den Schlaf und man merkt einfach sofort mit welcher Liebe und mit welcher Kreativität dieses Album entstanden ist. Ghostface selbst leistet wie immer absolut zuverlässig überdurchschnittliche Reimarbeit, holt sich aber ausserdem ausgesprochen befähigte Verstärkung, z.B. von Redman, Raekwon, Black Thought, Busta Rhymes, The Game und vielen anderen großen Rappern. Besonders bemerkenswert ist vor allem auch das Feature von Black Thought (The Roots). Die Roots und der Wu Tang Clan waren in der Vergangenheit (bedauerlicherweise) nicht so richtig ein ‘Herz und ein Arsch’ (wie meine Oma sagen würde) und die Zusammenarbeit bisher ‘unüblich’. Der gemeinsame Track “In Tha Park” beweist aber hoffentlich ab sofort allen Beteiligten und Fans, dass Wu und Roots RICHTIG RICHTIG gut klappt und die Summe von Cool + Cool = Supercool ist.

Eigentlich gibt es auf diesem Album keinen einzigen Track der mir nicht gefällt. Und bevor ich Euch die ‘Geilnezz’ jedes einzelnen Tracks aufdrösele, beschränke ich mich nur noch darauf, kurz auf meinen Lieblingstrack der Platte hinzuweisen: “Ghetto”. Dieser Track ist so heiss, dass ich aus dem Repeat nicht mehr raus komme und mittlerweile jeden Ton auswendig kenne. Vergoldet ist der Song mit großartigen Features von Raekwon, Cappadonna und vor allem U-God, von dem ich bedauerlicherweise schon lange nichts mehr gehört habe.

Weihnachten fällt hier aus – zugunsten von Apollo Kids. Ich freue mich auf offizielle Videos zu dieser Platte, wie Junkie auf Spritze. Und da sag einer ‘Hip Hop ist tot’.

“… he must be blind as hell – hip hop is alive and well!… “

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